Reload Festival 2019 startet Vorverkauf

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Bob Kelso

W:O:A Metalhead
25 Mai 2009
1.211
81
73
Kiel
Sprich doch mal mit den Leuten die das organisieren, bevor du wilde Theorien entwirfst... :rolleyes:

Das Orga-Team des Reloads hat das Festival sehr wohl ehrenamtlich organisiert und ohne Ende Privatvermögen reingesteckt, bevor das 2014 kollabiert ist, weil es finanziell mit dem Modell nicht mehr tragbar war. Jetzt wird es nach und nach umgestellt, aber gut laufen tut das Event ja erst seit kurzem (2016, 2017, 2018) - sprich seit ICS da Schützenhilfe gibt.

Es wird sicherlich den Weg gehen, wo irgendwann jeder bezahlt wird, der dort arbeitet. Da werden aktuell aber ganz sicher nicht die großen Geldkoffer rausgetragen, das zu glauben finde ich ziemlich absurd. Dieses Jahr wird wohl einen Überschuss erwirtschaftet haben, vielleicht sogar einen großen - das ist dann aber ganz sicher das erste Mal. Schau dir doch im Bundesanzeiger an, was da an Aktiva und Passiva drin steht - das ist ein Witz. Das man da nicht anfängt jeden Hans und Franz direkt zu bezahlen, sollte auf der Hand liegen. Zumal die Hanze und Franze eben zum Großteil Kumpes sind, die das seit 2006 zusammen machen. Das ist ein Event voller Herzblut.

Early Early Bird war übriges 79€ - gab es limitiert direkt auf dem Festival. Mehr als fair.
 

normaal!?

W:O:A Metalmaster
25 Mai 2013
31.778
3.794
118
Niedersachsen
Sprich doch mal mit den Leuten die das organisieren, bevor du wilde Theorien entwirfst... :rolleyes:

Das Orga-Team des Reloads hat das Festival sehr wohl ehrenamtlich organisiert und ohne Ende Privatvermögen reingesteckt, bevor das 2014 kollabiert ist, weil es finanziell mit dem Modell nicht mehr tragbar war. Jetzt wird es nach und nach umgestellt, aber gut laufen tut das Event ja erst seit kurzem (2016, 2017, 2018) - sprich seit ICS da Schützenhilfe gibt.

Es wird sicherlich den Weg gehen, wo irgendwann jeder bezahlt wird, der dort arbeitet. Da werden aktuell aber ganz sicher nicht die großen Geldkoffer rausgetragen, das zu glauben finde ich ziemlich absurd. Dieses Jahr wird wohl einen Überschuss erwirtschaftet haben, vielleicht sogar einen großen - das ist dann aber ganz sicher das erste Mal. Schau dir doch im Bundesanzeiger an, was da an Aktiva und Passiva drin steht - das ist ein Witz. Das man da nicht anfängt jeden Hans und Franz direkt zu bezahlen, sollte auf der Hand liegen. Zumal die Hanze und Franze eben zum Großteil Kumpes sind, die das seit 2006 zusammen machen. Das ist ein Event voller Herzblut.

Early Early Bird war übriges 79€ - gab es limitiert direkt auf dem Festival. Mehr als fair.

Und außerdem: Es ist wohl eher Sache der ehrenamtlichen Helfer, sich vielleicht ausgenutzt zu fühlen.

Ich finde, dass die Stimmung des Reload so ist wie sie ist, weil sich viele Ortsansässige mit dem Reload identifizieren und ihm zu dem jetzt endlich eingetretenen Erfolg verhelfen wollten.

Ich bin davon überzeugt, dass die Vereine nicht leer ausgegangen sind. Und das wollen wir hier jetzt mal nicht für die Zukunft kaputt reden.

Und was für ein Spaß die Leutchen hinter den Theken hatten, konnte wohl jeder merken. Die waren wesentlich motivierter und besser auf zack als das bezahlte aber dafür unfähige Personal auf anderen Festivals.
 

SAVA

W:O:A Metalgod
4 Aug. 2014
73.675
54.649
168
Hansestadt
Sprich doch mal mit den Leuten die das organisieren, bevor du wilde Theorien entwirfst... :rolleyes:
Wer stellt denn hier wilde Theorien auf? Der Grundtenor war lediglich, dass ehrenamtliche Tätigkeit und ein 12.000-Leute Festival mit fetten Acts nicht zusammenpasst.

Das Orga-Team des Reloads hat das Festival sehr wohl ehrenamtlich organisiert und ohne Ende Privatvermögen reingesteckt, bevor das 2014 kollabiert ist, weil es finanziell mit dem Modell nicht mehr tragbar war. Jetzt wird es nach und nach umgestellt, aber gut laufen tut das Event ja erst seit kurzem (2016, 2017, 2018) - sprich seit ICS da Schützenhilfe gibt.
Ja, in der Vergangenheit mag das so gewesen sein. Hat man sich vielleicht auch einfach übernommen, keine Ahnung. Wie Du aber schon selbst geschrieben hast, läuft das Festival seit 3 Jahren richtig gut mit einer Fünfstelligen Besucherzahl. Die Voraussetzungen sind also etwas anders...

Da werden aktuell aber ganz sicher nicht die großen Geldkoffer rausgetragen, das zu glauben finde ich ziemlich absurd. Dieses Jahr wird wohl einen Überschuss erwirtschaftet haben, vielleicht sogar einen großen - das ist dann aber ganz sicher das erste Mal. Schau dir doch im Bundesanzeiger an, was da an Aktiva und Passiva drin steht - das ist ein Witz.
Ich wüsste nicht, wo ich behauptet habe, dass da große Geldkoffer rausgeschleppt werden. Es werden sicher einige Leute, wenn es auch nur die Topacts sind, gutes Geld verdient haben. Der Blick in den Bundesanzeiger ist da allerdings wenig hilfereich, weil ja kaum erkennbar ist, was hinter den einzelnen Posten steckt. Auch ist daraus nicht ersichtlich, wie hoch bspw. das Geschäftsführergehalt ist... Von daher würde ich das jetzt so nicht aufführen.

Das man da nicht anfängt jeden Hans und Franz direkt zu bezahlen, sollte auf der Hand liegen.
Äh, geht's noch? Das Festival hat seit 3 Jahren 10k Besucher und mehr. Wir reden hier von einer Großveranstaltung. An diesem Erfolg hat doch wohl jeder Mitarbeiter und Helfer seinen Anteil und sollte dem entsprechend auch entlohnt werden.
Wie gesagt, wir sprechen hier nicht über ein kleines Undergroundfestival mit 500 Leuten und einer namhaften Band als Zugpferd über lokalen Acts. Nein, da wird dick aufgefahren. Da spielen Acts, die sicher nicht für 'n Appel und Ei spielen...
Man stelle sich mal vor, Wacken würde ganz tief in die Tasche greifen und Guns 'n' Roses für 5-6 Mio auf die Bühne stellen und im gleichen Zug die Leute an den Bierständen nicht bezahlen, damit man den Megaact finanzieren kann. Würden bestimmt alle toll finden...

Und außerdem: Es ist wohl eher Sache der ehrenamtlichen Helfer, sich vielleicht ausgenutzt zu fühlen.

Ich finde, dass die Stimmung des Reload so ist wie sie ist, weil sich viele Ortsansässige mit dem Reload identifizieren und ihm zu dem jetzt endlich eingetretenen Erfolg verhelfen wollten.

Und was für ein Spaß die Leutchen hinter den Theken hatten, konnte wohl jeder merken. Die waren wesentlich motivierter und besser auf zack als das bezahlte aber dafür unfähige Personal auf anderen Festivals.
Es geht ja nicht ums ausgenutzt werden. Wird ja niemand gezwungen. Wenn die Leute da für lau arbeiten wollen, während andere Geld verdienen, ist das jedem sein Bier.
Schön, wenn die Stimmung gut ist, die Leute hinterm Tresen Spaß haben und alle sich damit identifizieren. Regionale Identifikation mit dem eigenen Festival ist ja auch toll. Das ist aber doch auch gegeben, wenn die Leute dafür entlohnt werden oder nicht?

Ich bin davon überzeugt, dass die Vereine nicht leer ausgegangen sind.
Spende gegen Spendenquittung spart Sozialabgaben für Personal.:cool::ugly:

Nochmal, meinetwegen sollen die da machen was sie wollen. Die Gebaren bei den Festivals will man manchmal auch gar nicht wissen. Schön, wenn das Festival den Leuten gefällt und es erfolgreich ist. Sei ihnen ja auch gegönnt. Aber bitte, geht nicht mehr mit Begriffen wie ehrenamtlich ins Rennen. Es passt in diesem Fall einfach nicht.
 

cadian

W:O:A Metalhead
3 Okt. 2012
151
39
73
Ich finde es wichtig das man sich bei den ehrenamtlichen Helfern bedankt.
Gerade diese Helfer müssen nicht...sind nicht gebunden. Sie machen jedes Festival (auch das Wacken Open Air) um einiges besser.

Kann deinen Einwand ja verstehen. Aber ich finde du urteilst da etwas sehr hart.
 
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Blake

Schnucki
5 Aug. 2014
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Rheinhessen
So richtig erhellen mich die Infos allerdings nicht.o_O
Aber grundsätzlich ist der Podcast ganz chic...:)
Ich würde das so interpretieren:
Generell scheint das ein Festival zu sein bei dem fast alle ehrenamtlich arbeiten und ICS (aus welchen Gründen auch immer) beschlossen hat den Veranstaltern unter die Arme zu greifen.
 

SAVA

W:O:A Metalgod
4 Aug. 2014
73.675
54.649
168
Hansestadt
Ich würde das so interpretieren:
Generell scheint das ein Festival zu sein bei dem fast alle ehrenamtlich arbeiten und ICS (aus welchen Gründen auch immer) beschlossen hat den Veranstaltern unter die Arme zu greifen.
Jaja, das ist schon klar. War aber nicht der Punkt. Die Konstellation von Großveranstaltung, Megaacts und Ehrenamt passen für mich nicht zusammen...