Kate McGee said:
Aber die Amerikaner sind (glücklicherweise) nicht repräsentativ für die Weltbevölkerung. Und schon gar nicht für die Deutschen. Oder doch? Na dann weis das mal nach!!
Umfrage:Evolution
"Welche der folgenden Annahmen kommt ihrer Vorstellung von der Entwicklung des Menschen am nächsten?"
a) Der Mensch hat sich über Millionen von Jahren hinweg aus anderen Lebensformen entwickelt.
Gott hat diesen Prozess gesteuert.
Deutsche: 33%
Amerikaner:31%
b)Gott hatte keinen Einfluss auf diesen Prozess.
Deutsche: 46%
Amerikaner:12%
c) Gott hat den Menschen in seiner jetzigen Form erschaffen, genau wie es die Bibel beschreibt.
Deutsche: 16%
Amerikaner: 53%
(Quelle: Spiegel)
Mehr als die Hälfte der Deutschen glaubt also auch, dass Gott eine Rolle spielt.
Finde ich erschreckend. Die Evolution beweist sich selbst jeden Tag aufs Neue. Ohne die Evolution macht die komplette Biologie keinen Sinn.
Wenn ich mich auf die Straße stellen würde und "Und es gibt DOCH einen Osterhasen" schreien würde, käm ich in die nächstgelegene Klapse. Ich muss zugeben, dass ich einen Eier anmalenden Hasen für realistischer halte, als einen allmächtigen Gott, der in 6 Tagen die Welt erschaffen und Männer aus Lehm und Frauen aus Rippen kneten kann. Ich finde es einfach nur peinlich daran zu glauben. Man kann gewisse Wertvorstellungen natürlich für sich persönlich annehmen und nicht ALLE Wertvorstellungen die die Kirche zu vermitteln versucht sind schlecht und früher machte ein Gott natürlich auch Sinn. Ohne ihn wär es nämlich nich in dem Umfang möglich gewesen, Menschen gefügig zu machen. Im positiven, aber vor allem auch im negativen Sinn.
Kate McGee said:
Ich hab mich an keiner Stelle auf die Tatsache bezogen dass das Christen/Juden/wasauchimmertum monotheistisch ist. Das isses wohl, aber ich finde vor allem den Kram recht fortschrittlich, dass Gott gütig ist, und das mit der Nächstenliebe.
Genau den Punkt finde ich gar nich fortschrittlich. Im Gegenteil. Dadurch, dass dem Menschen eingebläut wurde, er sei "Gottes" Ebenbild, musste er danach streben, so zu sein wie der "liebe Gott". Nun is der Mensch aber nunmal auch nix anderes als ein oller Säuger mit all seinen Instinkten und "Schwächen". "Schwächen" wie Bock auf "saufen, fressen, ficken" zum Beispiel. Das Christentum hat all das zur Sünde erklärt und schon kriecht der Mensch, der ja soviel weniger "gut" und "vollkommen" ist als "sein" Gott. Besonders clever wurden die Todsünden ausgewählt. Jeder gesunde Mensch wird nämlich unweigerlich "straffällig", da es sich bei den Todsünden um die Gefühle handelt, die einen Menschen ausmachen. Man
kann gar nich ohne "Todsünden" durchs Leben gehen....Folge ist Angst vorm Teufel und Kriecherei und Beichte. Wie praktisch

Genauso gut hätte die Kirche verbieten können zu atmen.
Die 10 Gebote wiederum kann ich zum großen Teil auch für mich annehmen. Ich will weder getötet, noch beklaut, noch von meinem Freund beschissen werden und so weiter. Allerdings wundert es mich, das Menschen sowas von einem "Gott" gesagt bekommen müssen. Für mich ist es selbstverständlich niemanden zu töten wenn es nich unbedingt sein muss bzw erst zu fragen, bevor ich mir ein Bier nehme
Monotheismus is jedenfalls fürn Arsch, weil das menschliche im Mensch wegreduziert wird und Ansprüche gestellt werden, die ein Mensch nich erfüllen kann. Die christliche Lehre ist so ziemlich das Lebensfeindlichste was diese Welt zu bieten hat und damit beziehe ich mich nich auf die Kreuzzüge

Ich kann es wirklich gar nich fassen, wenn ich heute noch Nonnen sehe zum Beispiel. Wie kann man sein Leben so wegwerfen? Klar! Für die Nonnen ist das
die Erfüllung. Aber auch nur, weil sie an etwas glauben, was niemals eintreffen wird. Und das werden sie nichtmal erfahren!
Bestimmte Werte sind unumgänglich, weil die Welt sonst in noch größerem Chaos versinken würde als sie es momentan tut. Aber diese Werte sollten eine Allgemeingültigkeit besitzen. Eben Werte, mit denen sich
jeder Mensch identifizieren kann. Solange wir in Christen, Juden, Moslems, Buddhisten und hastenichgesehen aufteilen, wirds auch immer wieder krachen. Wird langsam Zeit, dass wir ohne Götter klar kommen und selbst Verantwortung übernehmen.