Kate McGee
W:O:A Metalgod
Aber wenn man nun mal an Gott glaubt? Soll ja weit verbreitet sein, dass Menschen das tun. Und WENN man schon an ein so mächtiges Wesen glaubt, find ichs verständlich, diesem Wesen auch einen gewissen Einfluss auf die Evolution zuzugestehen.*Fee said:Nur 46% Prozent der Deutschen glauben, dass Gott keinen Einfluss auf die Evolution hatte. Also glauben mehr als die Hälfte, dass er die Finger im Spiel hatte. Ich mache ehrlich gesagt keinen Unterschied zwischen der Vorstellung des absoluten Kreationismus und der Annahme, dass irgendein Gott sich die Evolution "ausgedacht" hat. Sorry. Beides gleich abstrus in meinen Augen.
Du glaubst so überhaupt nicht an einen Gott, scheint mir?
Man kann auch an einen Gott mit Fehlern glauben. Siehe Deismus, die Variante wo Gott sich seit der Erschaffung der Welt zurückgezogen hat. Was ich als Fehler bezeichnen würde...kleine Kinder sollte man nicht allein lassen.Fyodor said:Ja, er hat schon Recht, Monotheismus ist die schlimmste Form der Religion. Denn wo es meehrere Götter gibt, dort hat jeder von ihnen eine Aufgabe. Nur er kann diese Aufgabe erfüllen, die anderen Götter nicht. Viele Götter bekriegen sich sogar untereinander. All das bedeutet: keiner von ihnen ist perfekt und unfehlbar. Es müssen Konsens oder Kompromiß gefunden werden. Im Monotheismus gibt es nur einen Gott, der immer und überall grundsätzlich Recht hat, und alles kann. Schwächen sind hier nicht nur nicht erlaubt, sondern erst gar nicht möglich. Ein solcher Gott kann auch seine Meinung nicht ändern, denn das würde einen Irrtum eingestehen. Irrtum ist Fehler, ist nicht-Allmacht ist unmöglich. Gläubige Monotheisten sind von Natur ihrer Anschauung aus schon eingeschränkt in ihrer Akzeptanzfähigkeit. Die alten Römer haben die Götter der geschlagenen Völker mit in ihren Pantheon aufgenommen, denn wenn es schon viele Götter gibt, weiß doch kein Mensch ob er sie alle schon kennt. Es könnten also doch noch ein paar mehr sein, wen junkt's? Die Spanier konnten das später nicht mehr tun. Sie waren aufgrund ihrer Religion (die damals mit einer Weltanschauung gleichzusetzen war) nicht im Stande, die Götter, Gebräuche, Fähigkeiten der Indianer zu akzeptieren, denn die Spanier waren von Gott gesandt, einen anderen Gott (auch die indianischen) konnte es nicht geben, alles andere war falsch und schlecht. Also mußten die Indianer sterben.
Denn sie hat ihm die Funktion des Schöpfers endgültig genommen. Welche Rolle sollte er spielen?
Die Evolution is schon jetzt so sehr in sich schlüssig erforscht und jeden Tag kommen neue Erkenntnisse hinzu, dass für Gott schlicht kein Platz mehr ist.


Hab ich nie, werd ich nie. Es gibt nich den GERINGSTEN Anhaltspunkt, der FÜR einen Gott sprechen würde. Aber Millionen Beweise, die DAGEGEN sprechen. Ich verarsch mich doch nich selbst 
Genau darum gehts doch. Man kann eine Nicht-Existenz nicht beweisen bzw widerlegen. Völlig unmöglich.