''Wer ficken will - muss freundlich sein!''
Dieser These kann kein absoluter Wahrheitsgehalt zugewiesen werden.
Lediglich kann es bei der Suche nach einen kopulierungswilligen Partner von Vorteil sein, wenn man sich freundlich gibt. Aus dies sei genauer betrachtet: Die These sagt, dass der Fickwillige freundlich sein muss, jedoch verhält es sich so, das meist schon der Anschein der Freundlichkeit ausreichend ist, um den Partner zum kopulieren zu bringen. Erst in einer dauerhaften Bindung scheint es unumgänglich dauerhaft und wahrhaftig freundlich zu sein, um fortwährend den Geschlechtsakt herbei zu führen.
Der Umkehrschluss der These, dass derjenige, der freundlich ist, auch den Geschlechtsakt ausführen wird, ist hier nicht möglich. Die These sagt, ''Wer ficken will - muss freundlich sein!'', dies besagt lediglich, dass in diesem besonderen Falle Freundlichkeit vorhanden sein muss, ob Schein oder Sein sei einmal dahingestellt. Es heißt nicht, dass jeder der freundlich ist auch sexuell aktiv ist, da die Freundlichkeit nicht alleinige Bedingung für den Geschlechtsakt ist, sondern vielmehr als Hilfsmittel zur Herbeiführung des selbigen fungiert.
Überhaupt ist die Freundlichkeit als Bedingung für Sex schon an sich falsch, kennen wir doch genügend Gegenbeispiele aus dem alltäglichem Leben. So fühlt sich die eine hingezogen zu Prominenz, Macht und Geld, der andere zu sexueller Attraktivität, in solchen Fällen wird gerne von der nicht vorhandenen Freundlichkeit abgesehen. Wenn Geld in einem besonderen Falle im Spiel ist, verhält sich das Ganze noch ein wenig anders.