Die Zukunft der Musikindustrie

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METi

W:O:A Metalmaster
Original geschrieben von Syt
*rofl* :D

Aber im Ernst - die Musikindustrie schiebt die sinkenden Umsätze der vergangenen Jahre komplett auf das angestiegene Raubkopieretum auf Kazaa/Edonkey/EMule oder (wer's noch kennt) Napster.

Erstaunlicherweise wird der Grund nicht darin gesucht, dass 90% der Chartsmusik und was auf den allgemeinen Radiostationen läuft, von gecasteten Models/Bands stammt, die keinen Charakter, keinen Wiedererkennungswert haben. Ein, zwei Lieder von denen, die kurz mal die Charts anführen, das war's dann. Austauschbarer Einheitsbrei. Morgen hat man diese "Künstler" schon wieder vergessen, denn sie sind durch genauso farb- und charakterlose Doubles ersetzt worden.

Klar, das gab's früher auch schon - man denke an Boney M oder die Monkees. Aber es war bei weitem nicht so extrem wie heute.

Dazu kommt ein zunehmender Mangel an Innovation. Wenn die 80er das Jahrzehnt des Pop waren, die 90er das des Dancefloor, dann sind die 00er das der Coverversionen. Wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die ursprünglichen Urheber der Songs an den Coverversionen kräftig mitverdienen.

Zurück zum Thema austauschbarer/gecasteter "Stars". Ist es denn ein Wunder, dass oft die Alben der Bands/Künstler oben in den Charts zu finden sind, die sich hochgearbeitet haben oder schon seit Jahrzehnten im Geschäft sind? Die Kunden wollen keinen Einheitsmatsch, sie wollen Künstler, wo sie beim Reinhören einen unverwechselbaren Sound haben, einen mit Widererkennungswert, einen der sich nicht anhört wie 150 andere. Weshalb sonst waren vor ein paar Monaten die Top 3 der Albumcharts belegt von Beatles, Elvis und ROlling Stones (für einen Moment dachte ich, ich wäre in den 60ern gelandet :D)? Weshalb sind Exzentriker wie Robbie Williams erfolgreich? Weil sie Typen sind, keine Barbiepuppen oder Klone.

Hm, das musste ich einfach mal los werden. ;)

<--da kann ich nur zustimmen !!!