Bierkrieg von Bayern/Österreich vs. Norddeutschland!!

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Karsten

W:O:A Metalgod
Also österreichisches Bier hatten wir auch dabei. Ich schätze mal so ca. 8 Sorten. Mir ist nix überragendes hängen geblieben, das schreibe ich aber dem Zufall zu. Ihr habt bestimmt klasse Bier da unten ich habs nur noch nicht getrunken. An Gösser kann ich mich erinnern, fand ich allerdings nicht so prall.
@ Thordis: Bayern hab ich schon vour deinem/Waldis Spielchen nur bedingt zu D gezählt, also nix für ungut.
 

Suwarin

W:O:A Metalmaster
Nov 26, 2001
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(ehem.Ruhrpott) Düsseldorf
Kabaret is gut!!!
@thordis
Josef Groll (1813 - 1887) aus dem niederbayerischen Vilshofen war es, der am 5. Oktober 1842 im böhmischen Pilsen den ersten Sud jenes Bieres braute, dessen helle Farbe und besondere Hopfennote heute für eine ganze Sorte steht: Pils oder Pilsener. Am 11. November desselben Jahres kam es erstmalig zum Ausschank - und trat seinen Siegeszug um die Welt an. In Pilsen wurde bis dahin obergärig gebraut genanntes "Oberhefenbier"). Aber den Böhmen wollte dieses Bier nicht mehr so recht schmecken. Qualität und Haltbarkeit ließen derart zu wünschen übrig, dass der Magistrat der Stadt sogar einmal 36 Fässer des ungenießbaren Gebräus öffentlich ausschütten ließ. Die brauberechtigten Bürger Pilsens entschlossen sich deshalb zunächst, eine neue Brauerei zu errichten, um die technischen Voraussetzungen für ein ordentliches untergäriges Bier zu schaffen. Man sprach damals vom bayerischen Bier, weil die untergärige Brauweise hier zuerst hatte Fuß fassen können und sich von Bayern aus immer weiter ausbreitete. Dem bayerischen Bier eilte bereits damals ein besonders guter Ruf voraus, bayerische Braumeister galten als Meister ihres Faches. Und so ließ man es nicht bei einem neuen Sudhaus bewenden, man engagierte auch einen bayerischen Braumeister, um die Pilsener Brauart grundlegend zu sanieren. Josef Groll stellte wunschgemäß die bis dahin in Pilsen übliche Bierproduktion auf Untergärung "nach bayerischer Art" um. Ihm schwebte allerdings etwas völlig neues vor. So verwendete er statt des damals gebräuchlichen dunklen Malzes ein sehr helles und gab dem Bier eine ungewöhnlich reichliche Gabe feinsten Saazer Aromahopfens bei.