Statement Ii + Rockhardnews

Dieses Thema im Forum "W:O:A 2002" wurde erstellt von Wacken-Holger, 15. August 2002.

  1. Wacken-Holger

    Wacken-Holger W:O:A Metalhead

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    Liebe Metalheads,

    wir bereits erwähnt sammeln wir zur Zeit alle Anregungen, Kritik und auch viel Lob und werden dieses bis Ende September alles auswerten und danach dementsprechend reagieren und umsetzen.

    Wir werden allen Kritikpunkten nachgehen - jedoch fairerhalber immer beide Seiten dazu hören - das kostet natürlich etwas Zeit.

    Wir sind uns der großen Verantwortung bewusst, jedoch wir tragen das Gesamtrisiko alleine und müssen Entscheidungen binnen Sekunden treffen. Wenn diese Entscheidungen für einige nicht nachvollziehbar sind - dann werden wir diese noch ausführlich erklären sowie bei Fehlentscheidungen uns dafür entschuldigen.


    Leider hat das RockHard gestern einen Newsletter veröffentlicht, den wir so nicht akzeptieren können. Ohne Frage akzeptieren wir die Entscheidung von dem RockHard uns im nächsten Jahr nicht mehr zu präsentieren und bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit seit 1995 - jedoch sind in der News Punkte, die größtenteils UNWAHR und auch nicht fair sind.

    Wir wollen uns hierzu jetzt aber nicht weiter aufregen....

    Dieses werden wir morgen beim Meeting mit dem RockHard klarstellen sowie ein Interview geben für das RH-Oktoberheft. Dieses Interview wird auch nächste Woche hier veröffentlicht.
    Bei aller Toleranz unseren Partnern gegenüber, sind wir eben um einiges faster-harder-louder sowie dank Euch den Fans - etwas besonderes. Siehe auch die große Anzahl von ausländischen Metalheads sowie das Dorf Wacken mit ihren Einwohnern - die alle dran teilhaben.
    Man kann die Festivals untereinander nicht vergleichen und bei einem fairen Vegleich aller Faktoren stimmt in Wacken immer noch das Preis- & Leistungsverhältnis. Gerade im internationalen Vergleich!

    Das W:O:A ist in all den Jahren auch mit eurer Kritik gewachsen und dieses wollen wir auch weiter so handhaben!


    WIR LASSEN UNS EUER/UNSER FEST NICHT KAPUTTREDEN!

    Euer W:O:A Team
     
  2. A:L:D:I

    A:L:D:I W:O:A Metalhead

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    Hmmm... kann mir jemand von euch sagen, was an dem RH statement gelogen sein soll?
    Kann nix entdecken, ausser der Dinge, in die ich nicht reinguggen kann (sprich behandlung der Mitarbeiter etc....)

    Greetz, A:L:D:I
     
  3. Vangoth

    Vangoth W:O:A Metalhead

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    ich wette jetzt geht das ganze wieder los.. ohje.
    Lass uns gleich das Thema wechseln weil bis nicht endlich mal Fakten gennant werden kann man eh nur rumspekuliern sich über die eine oder andere Seite aufregen usw..
     
  4. A:L:D:I

    A:L:D:I W:O:A Metalhead

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    Problem ist halt nur, daß wir niemals die wirklichen Fakten zu hören bekommen werden :-(
     
  5. GRRRR!!

    GRRRR!! W:O:A Metalmaster

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    @Wacken-Holger: seht endlich ein, dass ihr zu groß geworden seid! Es macht keinen Spaß mehr, wenn man seine lieblingsband von der letzten Ecke de Geländes aus sehen muss, weil der Platz vor der Bühne zu voll ist. es macht keinen Spaß, wenn eine Bühne von der anderen übertönt wird. es macht keinen Spaß, wenn man nicht mehr richtig laufen kann, weil überall alkoholleichen rumliegen.
    Limitiert die Karten WIRKLICH auf 25.000 (meinetwegen plus ein paar Leute, die aus dem Ausland kommen und sich vielleichtg keine Karten im VVK sichern konnten), holt ein paar Bands weniger und beschränkt euch vielleicht auf zwei Bühnen. das hat beim Dynamo Jahrelang geklappt und wird dieses Jahr auf dem Summer-Breeze auch klappen! UND NEHMT ENDLICH ABSCHIED VON DEN LÖWEN!!!!!
     
  6. Susi

    Susi W:O:A Metalhead

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    @Holger,

    also ich kann an dem RH-Statement nichts gelogenes erkennen.

    Verarscht fühle ich mich vielmehr von dem WOA-Team, welches ja limitieren wollte und nichts, aber auch gar nichts dergleichen gemacht hat. Genauso wie diverser anderer Punkte. Ausser zu dem Thema Running Order und das Thema BEhandlung Bands und Mitarbeiter kann ich nichts sagen. Ersteres hatte ich allerdings vermutet, dass organisatorische Pannen an den ganzen Änderungen schuld waren.

    Weiterhin ist das erste Statement schlicht und ergreifend in vielen Belangen erstunken und erlogen, oder wie erklärt man sich, dass die A 23 gesperrt sein sollte am Freitag und Samstag, wovon nicht einmal irgendjemand was wusste!!!

    Das WOA-Team hat es offensichtlich nicht einmal nötig auf Anfragen (ich hatte angefragt, ob es möglich ist, für unseren Wacken-Bericht Fotomaterial zu bekommen) zu reagieren, bzw. diese zu beantworten. Offensichtlich sitzt man auf einem so hohen Ross, dass man Fanzines und Webzines nicht einmal betreuen muss, bzw. nicht einmal auf die Anfragen antworten muss.

    Dies passt auch zu dem ersten Statement, welches von Arroganz nur so sprüht. Insofern finde ich die Entscheidung des RH absolut richtig, da die Fans (ich war das 6. mal in Wacken udn war bis 2000 eigentlich immer sehr zufrieden) offensichtlich nur Geldbringer für das WOA-Team sind. Oder wie erklärt man sich, dass Versprechen NULL eingehalten werden, und dann als Panikreaktion EINEN TAG vor dem WOA ausverkauft erklärt wird???? Wenn Wacken einfach so geil ist, ständig noch grösser und grösser zu werden und dann der Organisationsapparat nicht mehr hinterherkommt, kann man nur noch Konsequenzen ziehen.

    Wenn die Stimmung und Leute nicht so gut drauf gewesen werden, auch wenn das Partyzelt um 0 Uhr dichtmachte, hätte ich sicherlich entschieden nie mehr nach Wacken zu fahren, da gibt es mittlerweile bessere Alternativen. Aber was nützt einem die beste Stimmung, wenn die Organisation zum kot*** ist??

    Greetz,

    Susi
     
  7. tiamat

    tiamat Member

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    hallo,
    kann mir jemand das statement vom rockhard mal zusenden?

    danke
     
  8. Qwerty

    Qwerty W:O:A Metalhead

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    hier tiamat:

    >Liebe Online-Gemeinde!
    >
    >Da unser Entschluss, das Wacken Open Air 2003 nicht zu
    >präsentieren, offenbar zu einigem Unverständnis geführt hat, >wollen wir Euch kurz die wichtigsten Kritikpunkte (die wir im >Oktober-Heft detailliert erklären werden) nennen:
    >
    >- Viele Versprechen, die im letzten Jahr innerhalb der Hard >Union-Meetings und folglich auch im Rock Hard abgegeben >wurden, sind von den Wacken-Veranstaltern nicht eingehalten >worden. Wir sind die "Schiedsrichter" der HU und haben in den >letzten Jahren immer wieder "Gelbe Karten" verteilt. Jetzt war >es an der Zeit für die Rote, wenn das HU-Motto "Festivals von >Fans für Fans" nicht zu einem schlechten Witz verkommen soll.
    >- Es gab keine Besucher-Limitierung, wie im Vorfeld >versprochen. Im Gegenteil: Es wurden wesentlich mehr Tickets >als jemals zuvor verkauft.
    >- Statt weniger Bands treten jedes Jahr mehr Bands auf, was zu
    >erheblichen organisatorischen Problemen führt.
    >- Die sanitäre Situation hat sich (vor allem für die Frauen) nicht
    >verbessert, sondern kontinuierlich verschlechtert.
    >- Die Preise sind nicht - wie versprochen - stabil geblieben, >sondern deutlich angehoben worden (Parktickets, Essens- und
    >Getränkepreise, Klos, Duschen etc.).
    >- Die Band-Verschiebungen im Billing haben größtenteils
    >organisatorische Gründe, die wir nicht länger akzeptieren >können.
    >- Auf das katastrophale Wetter (für das natürlich niemand >etwas kann) wurde viel zu spät und zudem ungenügend >reagiert. Jetzt sieht es so aus, als seien gewisse "Pannen" >durch den Regen verursacht worden...
    >- Die Bühnen überlappen sich zum Teil soundtechnisch; >die "W.E.T. Stage" (ohnehin ein verständliches Ärgernis für jede >Band, die sich auf einen Open Air-Auftritt gefreut hatte) wurde >immer noch nicht vernünftig ins Gelände integriert.
    >- Die Behandlung der Musiker (vor allem kleinerer Bands) hinter >den Kulissen lässt zum Teil sehr zu wünschen übrig.
    >- Die Arbeitsbedingungen für das Personal sind in Wacken zum >Teil mehr als unprofessionell. Daraus resultieren Chaos, >schlechte Stimmung und Pannen.
    >
    >Aus all diesen Punkten (die wir im Oktober-Heft noch weiter
    >ausführen und belegen werden) ergibt sich der logische Vorwurf >der "Abzockerei", den viele Wacken-BesucherInnen auch dem >Rock Hard gegenüber machen, was wir durchaus nachvollziehen >können.
    >Leider ist unser organisatorischer Einfluss aber auf das >Vermitteln einzelner Bands und unsere "Schiedsrichter->Funktion" (die wir hiermit wahrnehmen) beschränkt. Mit anderen >Worten: Rock Hard verdient an der Hard Union keinen müden >Cent, wird aber als Image-Träger und Sprachrohr >instrumentalisiert. Es werden Versprechungen über unser Heft >und unsere Homepage gemacht, die sich im Endeffekt leider zu >oft in Luft auflösen.
    >
    >Wir wollen verhindern, dass das W:O:A (gerade weil es uns >über die Jahre so sehr ans Herz gewachsen ist) zu einem >Abzocker-Festival nach dem Vorbild bekannter Mega-Events >verkommt. Deshalb ziehen wir die Notbremse und üben so >maximalen Druck auf die Veranstalter aus - mit dem klaren Ziel, >die Situation in den nächsten Jahren endlich spürbar zu >verbessern. Wir "stehlen" uns also nicht "aus der >Verantwortung", wie uns manche LeserInnen vorwerfen,
    >sondern nehmen sie - im Gegenteil - jetzt erst richtig wahr!
    >Dass uns einige W:O:A-Besucher diesen Schritt übel nehmen, >mit Konsequenzen drohen und wir das Festival vielleicht sogar >an die "Konkurrenz" verlieren, müssen wir dabei in Kauf >nehmen. Trotzdem bleiben wir bei unserer Entscheidung, auch >wenn sie uns beileibe nicht leicht gefallen ist, und ziehen die >Grundidee der Hard Union durch!
    >
    >Natürlich haben die W:O:A-Veranstalter die Möglichkeit, im
    >Oktober-Heft zu allen Vorwürfen Stellung zu nehmen, und es >wird auch Einblicke in die zukünftige Entwicklung des Festivals >geben. Außerdem sei an dieser Stelle ausdrücklich betont, dass >uns das W:O:A 2002 in musikalischer Hinsicht und vor allem, >was das tolle Verhalten der Fans betrifft (das anhand der >Umstände ganz sicher nicht selbstverständlich war!), genauso >gut gefallen hat wie den meisten von Euch!
    >
    >Götz Kühnemund
     
  9. Wolfman

    Wolfman W:O:A Metalmaster

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    Was soll den daran unwahr sein ? die, die vor Ort waren und es mit nüchternen (und ich meine nicht den Alkoholgehalt) Augen betrachtet haben, können dem RH Statement nur voll beipflichten !!!



    Keiner, der hier fundierte Kritik angebracht hat, will dieses Festival kaputtreden, im Gegenteil, wir versuchen doch nur, Euch aufzuzeigen, wo es mit Eurer Organisation hängt......
    Und wo Ihr uns ganz klar und eindeutig etwas vorgemacht habt !!!
    Eben damit das W:O:A wieder zu dem wird, was es einmal war : DAS BESTE METAL FESTIVAL AUF DIESER WELT !!!



    Up the Irons
    Wolfman
     
  10. Quästor

    Quästor Member

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    Tja, ich schließe mich Wolfman (mal wieder ;-) ) an. Da gibt's nicht mehr dazu zu sagen, außer, daß man ein Festival eigentlich gar nicht "kaputtreden" kann, man kann es als Veranstalter höchstens zu einer geistlosen Massenveranstaltung verkommen lassen.
    Dazu fällt mir ganz spontan die Loveparade ein: Beschweren sich da die Leute von einst nicht auch darüber daß die Idee, die hinter den ersten paar Veranstaltungen stand mittlerweile gar nicht mehr wahrgenommen wird?
     
  11. Kate McGee

    Kate McGee W:O:A Metalgod

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    Morgen allerseits,
    aber was wetten wir, dass Götz auch nächstes Jahr wieder da ist?
    (Wäre auch schade wenn nicht.)

    (Hmmm... Ob es nur am schlechten Wetter gelegen hat, dass bei der Loveparade dieses Jahr nicht einmal die Hälfte der Besucher wie vor ein paar Jahren da war?)

    ____________________

    Dieser Beitrag ist sinnlos und braucht von niemandem gelesen zu werden.
     
  12. Wolfman

    Wolfman W:O:A Metalmaster

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    Er wird mit Sicherheit kommen, wenn auch nur, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.....
    So wars aufm DYNAMO Open Air auch.........
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. August 2002
  13. Tyrael

    Tyrael Member

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    Statement Rock Hard

    Tja, was soll ich sagen. Ich habe zwar das Rock Hard Magazin nicht gelesen, jedoch mißfällt mir einiges am Statement im Forum. Natürlich ist die Kritik schon richtig. Es waren zuviele Besucher, zuwenig Toiletten, und vieles zu teuer, daß aber denke ich ist den meisten klar. Was einfach fehlt ist Konstruktives (siehe meinen Beitrag in diesem Forum). Zu vielen Punkten kann auch ich keine vernünftigen Dinge sagen, da ich die Organisation nicht kenne. Die Herrschaften von Rock Hard als Mitrepräsentanten sollten jedoch zumindest zur Lösung von Problemen und vor allem deren Finanzierung etwas beitragen.

    Statt weniger Bands sollte man besser einen Tag hinzunehmen, da die Vielfalt durchaus FÜR Wacken spricht. Die Besucherzahl zu reduzieren ist mehr als sinnvoll, aber ich fürchte dann werden sich die Ticketpreise erhöhen. Mehr Toiletten sind nötig, allerdings sind 50 Cent jetzt schon ziemlich viel Gebühr. Vielleicht könnten die Leute von Rock Hard mal konkrete Vorschläge machen, wie alle Kritrikpunkte gelöst werden könnten bei gleichbleibenden oder noch besser sinkenden Preisen, dann wäre die Aussicht auf Verbesserungen beim Wacken 2003 gleich viel höher

    Tyrael
     
  14. Wolfman

    Wolfman W:O:A Metalmaster

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    Noch nen Tag mehr ???

    Das Ding ist doch seit letztem Jahr schon vom 2 zum 3 Tagesfestival mutiert !!!
    4 Tage wären echt ein wenig heftig !!!

    Und der Vielfalt der Bands tut eine Reduzierung bestimmt keinen Abbbruch, bei entsprechender Planung.....

    Und wieviel konstruktiver soll die Kritik denn noch werden ???
    Es werden die negativen Punkte kritisiert und Vorschläge zu ihrer behebung gemacht, gehts noch konstruktiver ???
     
  15. Kate McGee

    Kate McGee W:O:A Metalgod

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    4 Tage sind echt zuviel. Ich konnte schon am 3. Tag GERADE EBEN NOCH laufen und hab mehrere Stunden im Stroh gesessen, weil mir einfach die Füße weh getan haben wie blöd. Abends bei Blind Guardian hab ich nur noch gelitten und gehofft dass die bald aus sind (trotz der recht netten Musik ;)), dann sind wir völlig fertig auf Zeltplatz F gelaufen (brrr is der weit hinten gewesen *g*) und haben aus der Ferne noch Kreator gehört. Die hätte ich gerne noch gesehen, konnte aber nicht mehr.
    3 Tage reichen absolut!
     

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