Metal4Nature 2014

Dieses Thema im Forum "Deutsche News" wurde erstellt von Wacken-News, 05. Mai 2014.

  1. Wacken-News

    Wacken-News Newsbot

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    Auch in diesem Jahr wollen wir wieder gemeinsam die Belastung der Umwelt auf dem Wacken Open Air minimieren. Unter dem Motto „Metal4Nature – Save Your Holy Land“ werden aus Respekt zur Umwelt verschiedene Aktionen durchgeführt.

    Wie bereits in den letzten Jahren, werden auch in diesem Jahr...

    News auf www.wacken.com
     
  2. lotus23

    lotus23 Newbie

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    Nicht Nachvollziehbar...

    Hallo Wacken-Team,
    zunächst mal freue ich mich dieses Jahr auf mein drittes Wacken und nun auch Teil dieser Community zu sein.

    Nun zum Thema->

    Es passt einfach nicht zusammen Umweltschutz und Plastikflaschen miteinander zu verbinden. Mir ist bewusst, dass man aus Sicherheitsgründen Glasflaschen nicht zulassen kann, weil es immer ein paar Idioten gibt, die meinen, es sei total hipp, wenn man damit durch die Gegend schmeißt.

    Doch sind alle Kunststoffe, insbesondere solche, wie sie hier in den Plastikflaschen verwendet werden soll, umwelt- und gesundheitsschädlich. Weichmacher wie "Bisphenol A" laugen aus, wirken als endokrine Disruptoren (machen also unfruchtbar) und können von der Natur nicht abgebaut werden. Schon jetzt schwimmen in den Weltmeeren mehr als das 8-Fache an Plastik im Vergleich zum Plankton. Glas hingegen hat keine negativen Folgen für Mensch und Umwelt. Also, wenn man auf den Zug der Umweltfreundlichen Veranstaltung aufspringen möchte (was ja lobenswert ist), dann solle man dies doch in einer ehrlichen Weise tun und nicht den Besucher für blöd verkaufen.

    Ein Metalbag als Bio-Stoffbeutel oder die Wacken-Shirts als extra Fairtrade-Ausgabe wären da bessere Argumente. Kunststoff ist und bleibt Giftmüll.

    Natürlich erwarte ich nicht, dass man päpstlicher als der Papst ist. Wacken ist ein Metalfestival und wer da erwartet, dass sich die Menschen vernünftig verhalten ist doch sehr naiv ;)

    Über euer Feedback würde ich mich natürlich freuen!

    Beste Grüße,
    lotus
     
  3. Heisenmü

    Heisenmü W:O:A Metalgod

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    geht vermutlich eher um die verletzungsgefahr durch glas, schätze ich jetzt mal.

    über den pfandblödsinn, den sich die regierung ausgedacht hat, muss man besser garnicht erst anfangen nachzudenken :rolleyes::Puke:
     
  4. lotus23

    lotus23 Newbie

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    Ja, wie ich geschrieben habe ist es eine sicherheitsrelevante Frage und keine Frage des Umweltschutzes. Hier wird aber eine Entscheidung zu Gunsten der Sicherheit gegen den Umweltschutz getroffen und dann als Umweltschutz verkauft.

    Das entzieht sich der Logik.
     
  5. nuclear_demon

    nuclear_demon W:O:A Metalhead

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    Fail ... :rolleyes:

    Du hast die Intention der Kampagne verkannt. Klar ist Plastik umweltschädlich. Darüber brauchen wir nicht diskutieren. die Bisphenol-Debatte ist jetzt nen bisschen übertrieben. Glasflaschen, bedeuten zwangsläufig Scherben und ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

    Es geht hier vor allem darum, dass die Leute ihren Müll nicht einfach in der Gegend rumliegen lassen. Dadurch werden die ganzen Plastikflaschen nämlich zum erst zum Umwelt-Problem. Ganz zu schweigen von den ganzen Heinis die meinen ihre kompletten Möbel und Zelte auf dem Wacken abackeln zu müssen.
    Die Zelt sind nämlich auch aus Kunststoffen. Nen Kunstoff-Verbot durchzusetzen ist unmöglich, aber man kann die Leute darauf aufmerksam machen besser damit umzugehen.
     
  6. Bender2207

    Bender2207 W:O:A Metalhead

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    Da muß man aber auch verstehen,dass Sicherheit in dem Fall jawohl eindeutig für Umweltschutz geht.Erstens gibt es überhaupt keine Alternative und zweitens möchte ich mal sehen wie du nach dem Festival die Wiesen von Glasscherben befreist.
     
  7. MasterChu19155

    MasterChu19155 Moderatorin

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    Naja es gibt immer mehrere Ziele die man verfolgt und ein Glasflaschenverbot ist nun mal Sicherheit. Finde ich auch vollkommen zurecht. Und ist der Gebrauch einer bösen Plastikflasche auch sinnvoller finde ich.

    Aber wo wird denn jetzt die PET-Flasche als groß Umweltschutz verkauft?
    Es geht doch bei der Sache nur darum, dass die Leute ihren Müll, egal welcher Art nicht rumliegen lassen oder ins Gebüsch werfen, sondern eben ins Thrash Mobil.

    Man muss hier jetzt keinen umweltpolitischen Dogmatismus führen, sondern vielleicht einfach pragmatisch bleiben im Sinne von "Müll in den Mülleimer" und fertig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Mai 2014
  8. nuclear_demon

    nuclear_demon W:O:A Metalhead

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    Nebenbei wenn du mit der Bisphenol-Debatte anfängst sollten wir auch über nen generelles Grillverbot und nen Fahrzeugvebot auf dem Wacken, diskutieren. Ich fühle mich nämlich durch die ganzen Krebserregenden Stoffe, die durch den Abbrand von Kohle, Benzin und Öl entstehen, gesundheitlich gefährdet :o
     
  9. MasterChu19155

    MasterChu19155 Moderatorin

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    Green Camps sind auch nur ein Fail.
    Da ist bei den Leuten, die das benutzen auch nicht die Umwelt im Fokus, sondern der eigene Schönheitsschlaf und die Ruhe etc. :ugly:

    Nä...einfach schönes Festival-WE erleben mit ein wenig gesundem Menschenverstand und gut ist. Der setzt aber bekanntermaßen halt bei einigen aus...weswegen man die Leute halt daran erinnern muss, dass es Müllsäcke gibt.
     
  10. nuclear_demon

    nuclear_demon W:O:A Metalhead

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    Doofe Frage gibt's sowas in Wacken überhaupt? Ist mir die letzten 3 Jahre nämlich noch nie begnet.

    Ich hab auch nur gehört, dass das quasi beim RaR von Leuten genutzt wird die nicht die "Generatorhölle" (http://books.google.de/books?id=eS0...eben auf Festivals die generatorhölle&f=false) als Nachbarn haben möchten. :D
     
  11. lotus23

    lotus23 Newbie

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    Nun, einen Kommentar mit "Fail" anzufangen ist nicht unbedingt die beste Diskussionsgrundlage. Ich denke nicht, dass ich die Intention in irgendeiner Weise missverstehe. Dort steht:

    [...]Auch in diesem Jahr wollen wir wieder gemeinsam die Belastung der Umwelt auf dem Wacken Open Air minimieren.[...]

    Gemeinsam heißt: Gäste, Mitarbeiter und Veranstalter. Die zusätzliche Produktion von 80.000 Plastikgetränkeflaschen, sowie unzählige Plastikbecher stellt eine Belastung für die Umwelt dar. Dabei spielt es gar keine Rolle, wie diese Entsorgt werden, weil es keine umweltfreundliche Entsorgung von Plastikmüll gibt. Betrachten wir diesen Einsatz von Kunststoff als notwendiges Übel um so ein Festival durchführen zu können (Stichpunkt: Verletzungsgefahr), dann sehe ich darin kein Problem. Dies dann aber als Umweltschutz zu verkaufen ist einfach sachlich falsch. Man muss sich hier entscheiden zwischen Umweltschutz und Sicherheit der Gäste. Man kann aber nicht hingehen und die Sicherheit der Gäste als Umweltschutz verkaufen, wenn dafür eine höhere Umweltbelastung in kauf genommen werden muss.
     
  12. Wacken-Jasper

    Wacken-Jasper Administrator Mitarbeiter

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    Die anderen User haben den Kerngedanken schon ganz gut getroffen. Es ist ein Open Air Festival und ein solches wird niemals toll für die Umwelt sein. Wir können lediglich versuchen die Belastung zu senken oder aus der Belastung etwas positives zu machen.

    So haben wir zum Beispiel durch die Installation von langen Kabelstrecken diverse Generatoren überflüssig gemacht und das von uns gesammelte Pfand wird an Viva Con Aqua gespendet - die damit anderen Menschen den Zugang zu Trinkwasser ermöglichen.

    Bei den Glasflaschen geht es in der Tat um das Verletzungsrisiko, welches da einfach im Vordergrund stehen muss. Kaputte Flaschen gefährden vom Besucher, über die Crew bis zur Kuh, ja jeden der mit dem entsprechenden Stück Land in Berührung kommt. Ohne Kompromisse geht es da leider nicht!
     
  13. Da_Wishmaster

    Da_Wishmaster W:O:A Metalmaster

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    Die Orga sollte mal aufhören Wale im Ozean zu fangen :o
     
  14. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Wirklich? Bisphenol als Gesundheitsrisiko?
    Das ist sicher ein wichtiges Thema, aber führst Du allen Ernstes diesen Weichmacher-Kram ins Feld auf einem Festival, das vor Gesundheitsgefährungen an jeder Ecke strotzt?! :ugly:

    Irgendwie muss man auch mal auf Verhältnismäßigkeit achten.

    Und ja, der Umweltaspekt ist auch beim Glasflaschenverbot gegeben, denn die lokale Umwelt in Form von Nutz- und Wildtieren nimmt durch Scherben und Müll womöglich ebenfalls Schaden. Wenn Wacken seinen Müll anständig entsorgt, werden die PET-Flaschen in Kombination mit den Müllsammlern HOFFENTLICH dem Recycling zugeführt.

    Wow. Respekt und Anerkennung. Viva Con Agua war ja letztes Jahr schon da, aber das Pfandsammelmobil ist neu. Da ist mal anständig auf einen Verbesserungsvorschlag aus dem Forum reagiert worden, der damals im Zuge dieser Pfandpiraterie-Debatte aufkam. Großes Bravo Zulu! Die Umsetzung find ich zumindest in der Theorie sehr gelungen. Mal sehen, was die Praxis sagt!
    Daumen hoch!

    Leute, mal ganz ehrlich: Die Sleeping Can ist ja ganz schnieke. Aber stellt Ihr jetzt allen Ernstes das dritte Jahr hintereinander diese dämliche, leere Metalldose da hin? :ugly:
    Wenn das das Camping der Zukunft sein soll, muss man irgendwann mal anfangen, die auch im Rahmen von "Meine Can steht schon" zu vermarkten. Oder zumindest mal eine Einrichtung reinzutun. So blank, wie die ist, leg ich mich nämlich nicht in die Büchse. :D
    Ansonsten steht das noch in zehn Jahren so da. Yay, tolle Idee gehabt, cool präsentiert, inner Versenkung verschwunden. :D

    Edit: Das ist doch als sowas gedacht wie die Campinghütten beim Graspop?
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Mai 2014
  15. Bender2207

    Bender2207 W:O:A Metalhead

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    Ich denke es geht hier beim Umweltschutz wirklich,wie Chu schon gesagt hat,darum den Müll zu reduzieren.Außerdem wird durch das Pfandgeld ein Umweltprojekt unterstützt.Es ist immer noch ein Festival und deshalb sollte man nicht übertreiben.
     

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