Lineup und Running Order

Dieses Thema im Forum "W:O:A 2014<br>Lob & Kritik / praise & criticism" wurde erstellt von Humni, 04. August 2014.

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  1. Humni

    Humni W:O:A Metalhead

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    Ich fand dieses Jahr das Lineup großartig.

    * Einen Headliner habe ich nicht vermisst.

    * Ich habe jeden Tag mehrere Bands sausen lassen müssen, weil ich mehr als 7 Auftritte am Tag nicht mehr durchhalte. Und das ist mir nicht leichtgefallen.

    * Ja, Saxon und Motörhead sind ständig in Wacken. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich in beiden Fällen einen Heidenspaß hatte und genug Publikum dazu da ist. Das sind Metal-Urgesteine und gehören nach Wacken.

    * Es gab keine Band, bei der man (wie bei Rammstein) ein Ölsardinen-Gefühl hatte. Natürlich polarisieren Avantasia - oder eben auch Kreator (und ich bin übrigens bei denen, die beide sehen wollen). Aber gerade das ist Wacken - es gibt genug Kram, den ich nicht sehen will, aber es gibt genug andere, die ihn sehen wollen - prima (solange genug für mich dabei ist, und das war dieses Jahr der Fall).

    Also: Wenn nochmal jemand sagt, das Lineup sei nix gewesen, da große Namen fehlten... dann darf derjenige gerne woanders hin. Ich liebe Iron Maiden, und klar, toll wäre, wenn sie wieder da wären, aber nicht weil sie groß sind, sondern weil sie Maiden sind. Metallica würde ich hingegen höchstens vom Biergarten aus anschauen wollen - nicht, weil sie groß sind, sondern weil ich eben kein Riesenfan von denen bin. Und dieses Jahr bin ich bestens bedient worden (und hatte in meinem teilweise ganz anders orientierten Umfeld ein ähnliches Feedback).

    Übrigens hatte ich - und da gebe ich auch das Lineup als wichtigen Grund an - viel eher das Gefühl, dass große Teile des Publikums eben auch nach Wacken gehören, und nicht wegen eines nur bedingt zu Wacken passenden Headliners angereist sind.

    Nun zur Running Order: Da bin ich nicht ganz so zufrieden.

    * Arch Enemy frühmorgens (naja, 12 Uhr) und nur eine Stunde: Dafür Santiano abends mit 75 Minuten. Hmm. Priioritätensetzung bei einem Metalfestival sieht anders aus. (Ja, ich weiss, kleinere Bühne. Trotzdem.)

    * Accept in der Night to Remember mit so einem Auftritt nur 90 Minuten? Na, da wären doch sicher 2 Stunden drin gewesen, oder? Ich meine, das war als "DER ACT" angekündigt (und war das IMHO auch durchaus - die sind über die Bühne gehüpft wie mit Mitte 20), und dann so kurz?

    * Masterplan und Accept sollten sich nicht überschneiden. (Gab noch mehr Überschneidungen, aber die fiel mir besonders auf, da die Bands doch sehr ähnliches Zielpublikum haben).

    * Doro als Secret Act... naja... also, wenn sie eine Blaskapelle mit auf die Bühne nimmt und damit "All we Are" singt, dann muss sie nicht oben in die 2. T-Shirt-Reihe, oder? Ja, das ist keine direkte Kritik an der RO, ich schreib sie trotzdem hierhin, denn, wenn schon Secret Act (was bei Doro aber echt albern ist), dann mit richtiger Show. (Ich hab gar nicht so viel gegen Doro wie manch anderer hier, aber das dieses Jahr war albern).

    Alles in Allem war ich mit diesem Wacken (in den hier beschriebenen Punkten) aber sehr zufrieden. Dickes "Weiter so"!

    Humni
     
  2. Kannix

    Kannix W:O:A Metalhead

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    Volle Zustimmung, einen Headliner wie Rammstein habe ich auch nicht vermisst. Gerade Saxon war richtig toll, Hammerfall und Accept dazu und schon hätte ich Freitagfrüh glücklich heimfahren können. :D

    Allerdings hatte ich (seit 2011 auf dem WOA) selten so viel Leerlauf, was sicherlich aber mehr am persönlichen Geschmack als an den Bands lag. (ok, das Wetter mag auch eine Rolle gespielt haben, auch bei mir wirkt das Alter)

    Apokalyptica fand ich extrem deplatziert, da hätte ein Tausch mit Arch Enemy gut getan (im übrigen waren bei denen gefühlt und optisch mehr Zuschauer als zB bei Megadeth - und das um 12.00 - aber vielleicht war das der Plan, damit die Zuschauer gleich vor Ort bleiben).

    Die Sache mit Doro ist mir auch schleierhaft.
     
  3. nuclear_demon

    nuclear_demon W:O:A Metalhead

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    Also, Generell. Ich war vielleicht einer der wenigen die schon vorher mit dem Line-Up hoch zufrieden waren. Die Running Order war ganz ok. Mich persönlich hat genervt, dass sich Motörhead, Carcass und Hell überschnitten haben. Und Santiano und Russkaja im Infield :rolleyes:

    Soundtechnisch war dieses Jahr richtig gut Ohrstöpsel braucht ich eigentlich nie es gab nur einzelne Ausreiser, dazu bei den einzelnen Bands.

    So nun zu den Bands:

    - Crying Steel und Roadwolf: beide sehr solide mehr hab ich vom MB leider nicht mitgekriegt.
    - Eric Fish and Friends: die Show war klasse, Super Akkustik. Interessante Erfahrung mal nen Konzert in Kirche zu erleben.
    - Faun: Hatte ich vorher noch nie gehört. Finde sie aber, dafür dass sie überall gehypt werden, total überbewertet. Mein Band-Flop.
    - Hammerfall: Mein Einstieg im Infield am Donnerstag. Soundtechnisch alles Super, das "Glory to the Brave"-Set hat richtig Spaß gemacht.
    - Steel Panther: Was für eine Party. :ugly:
    - Saxon: auch wenn sie schon zum x-ten mal da waren, das Set war wieder Klasse und Biff ist wie immer ein äußerst Sympatischer Frontmann.
    - Accept: Tut mir leid an alle die sie vergöttern, ich werde mit ihnen einfach nicht warm. Bin dann nach 20 Minuten ins Zelt gegangen.
    - Masterplan: Sehr geil, hat mir sogut gefallen, dass ich gleich noch ein Album von denen gekauft habe.
    - Starchild: solider Power Metal. Ein schöner Ausklang für den Donnerstag.
    - Skid Row: Hatte zuerst Bedenken, aber die Band ist auch ohne Sebastian Bach super.
    - Knorkator: Ganz Lustig, haben bei mir aber dieses Jahr irgendwie nicht so gezündet. Bin dann gegen Ende noch rüber zu Endstille.
    - Endstille: Besser als gedacht. Auch das Blasphemer-Cover mit Grave Violator fand ich sehr gut.
    - Torment: Thrash wie er sich gehört. Dreckig und direkt. Großes Kino auch wie Kannixxx am Ende die Gitarre mit einer Motorsäge zerhächselt hat. :ugly:
    - Excrementory Grindfuckers: Ja, sehr gut. Die Grindfuckers sind immer wieder Lustig
    - Black Star Riders: Thin Lizzy zum Entspannen. Gab fast nur das neue Album. aber Boys are Back in Town wurde trotzdem gespielt.
    - Apocalyptica: Meine zweit Entäuschung. Hab ich als Toiletten-Pause genutzt.
    - Motörhead: Lemmy Lebt! Super wie Motörhead wieder gezündet haben. Obwohl man Lemmy's Schwäche auch hier gemerkt hat (Ace of Spades langsamer). Schön auch das finale Overkill. Doro war hier hingegen fehl am Platz (gebt mir eine Warlock-Reuion, da will ich sie haben).
    - Slayer: Was waren das für Negativ-Schlagzeilen letztes Jahr. Der Tod von Hanneman, der Rauswurf von Lombardo. Dennoch das waren nefinitiv Slayer in Wacken und wie! Tom Araya hat sichtlich Laune gehabt sehr gut.
    - King Diamond: Sehr gut. Hat mir gefallen.
    - Arch Enemy: Positiv überascht, von Arch Enemy hatte ich nämlich nicht so viel erwartet. War eine super Show. Alissa macht ihren Job perfekt.
    - Sodom: Thrash Metal ist Krieg. Eine gute Show mt einem Tom Angelripper der sichtlich Freude an seinem Auftritt hatte.
    - Behemoth: Auch hier war ich positiv überascht.
    - Emperor: "In The Sunshine Eclipse", Perfekt, wenn man bedenkt wie lang die Band nicht mehr zusammen gespielt hat.
    - Amon Amarth: Wie auch schon 2012 war der sound hier beschissen. Aber die Stimmung war einfach super nicht zuletzt dank Johan Hegg. Super charismatisch der Mann.
    - Megadeth: Anfängliche Soundprobleme. Stand zuerst in der Mitte da war es etwas sehr basslasstig. Weiter außen ging es dann. Megadave haben sich mit der Zeit immer weiter gesteigert, die Jungs können ihre Gitarren spielen. Dave Msutaine hatte auch Freude in Wacken zu spielen, auch wenn er mir teilweise ein bisschen stoned vorkam :D.
    - Kreator: Würdiger Abschluss fürs Festival. Braucht man eigentlich nichts mehr zu sagen. Hier ist dann das Publikum teilweise nicht mehr hinterhergekommen :D.
    Da wäre eventuell ein früherer Slot besser gewesen.
     
  4. Holsten Ritter

    Holsten Ritter W:O:A Metalhead

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    Ähm nö :D
    Spontan fallen mir da noch "Jailbreak" und "Emerald" ein.
    War eher ein Wechsel alt-neu.
     
  5. nuclear_demon

    nuclear_demon W:O:A Metalhead

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    Oh, dann ist das ein wenig untergegangen bei mir.
     
  6. Thentias

    Thentias Member

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    Ich wurde von der einen oder anderen Band überrascht

    positiv:
    - Santiano (was für eine geile Stimmung und alle waren textsicher)
    - Amon Amarth (bisher ein paar mal auf CD gehört und war nicht sonderlich begeistert, aber live einfach brillant; am Rand war der Sound wirklich gut)


    negativ:
    - Megadeath (lag's nur am Sound oder war Dave einfach nur stoned? Die Soli waren dazu in meinen Ohren eintönig und einfallslos)
    - Apocalyptica (haben mich irgendwie nicht erreicht)


    Ansonsten war's erwartungskonform, also gut ;-)


    Für die kommenden Jahre wünsche ich mir Akts, die man noch nicht so häufig gesehen hat. Motorhead und Konsorten dürfen gerne mal zwei/drei Jahre pausieren...
     
  7. Cobalt

    Cobalt W:O:A Metalhead

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    Für mich bot Wacken 2014 Licht und Schatten. Generell fiel mir auf, das es deutlich lauter war als die Jahre zuvor. Emperor vor allem, das war schon Körperverletzung. Megadeth waren hingegen zu leise.

    Meine Tops:
    1. The Ocean: So sieht ein perfektes Konzert aus. Zum Hinknien schön gespielt, das ganze Pelagial-Album hintereinander weg. 10/10 Punkten
    2. Slayer: erst mein zweites Slayer-Konzert überhaupt, das letzte war 1986.:D Tom Array hat sich inzwischen in den Weihnachtsmann verwandelt, aber dennoch war es sehr geil, auch das Bühnenbild.
    3. Emperor: Musikalisch perfekt umgesetzt. Hätte natürlich in die Dunkelheit gehört, aber auch so sehr gut.
    4. Cthonic: Sehr gelungene Arrangements mit dem Taiwanesischen Orchester. Muss mir mal ein paar Platten von denen kaufen.
    5. Arch enemy: Alissa ist klasse, sehr guter Start in den Tag, Infield um 12.00 Uhr ordentlich voll. Einziger Wermutstropfen: Hatte gehofft sie spielen Shadow on the Wall
    6. Steel Panther: Ich hatte sie letztes Jahr in Frankfurt gesehen, daher wusste ich was kommt. Das ungläubige Staunen/Entsetzen der Umstehenden war daher besonders reizend. Wacken girls are easy...
    7. Carcass: Präzise wie ein Skalpell, ein grandioses Thrash-Brett. So mag ich alte Herren.
    8. Kreator: Letzter Tag nach Mitternacht, da bin ich schon etwas müde. Kreatur waren aber trotzdem geil

    Meine Flops:
    1. Megadeth: Gute Musik, unendlich schlecht interpretiert. Mustaine sollte einen Gast-Sänger engagieren oder mit dem Koksen aufhören.
    2. King Diamond: Ich dachte, vielleicht verstehe ich diese Musik, wenn ich das mal live gesehen habe. Hat aber auch nichts gebracht.
    3. Bembers: Was für ein Dreck. Rassistische Parolen brüllen und dafür Applaus bekommen. Zum Kotzen!
    4. Knorkator: hat bei mir nicht gezündet, obwohl ich das neue Album mag. Schade.
    5. Devin Townsend: Ich mag seine Musik und liebe "Kingdom". Aber was war das für eine absurde Songauswahl und was sollte das wirre Gerede über seinen zu kleinen Penis?????
     
  8. hombre

    hombre W:O:A Metalhead

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    Thrash? :confused:
     
  9. Cobalt

    Cobalt W:O:A Metalhead

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    Hast recht, ist Unsinn. Meinte Death-Metal. Aber irgendwie klingt das für mich immer auch ein bisschen thrashig, die Gitarren erinnern mich manchmal an Agent Steel.
     
  10. kranich04

    kranich04 W:O:A Metalmaster

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    Bembers und rassistische Parolen???? Was hat er denn gesagt? Kann ich mir nicht vorstellen
     
  11. nuclear_demon

    nuclear_demon W:O:A Metalhead

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    Echt :confused:
    Ich fands eher leiser als in dern Jahren davor. Ich hab kaum Ohrstöpsel gebraucht.
    Ich fand Emperor ziemlich ok vom Sound her (zentral vor der Bühne)
    während ich Megadeth (wieder zentral aber weiter hinten zwischen Rollstuhlbühne und Soundtower) zu basslastig fand. Links Außen ging es aber.
    ...
    Lustig dabei: Meine Alpine-Ohrstöpsel habe nicht den Bass sondern den Gesang von Mustaine rausgefiltert :ugly:
     
  12. Hellshooter

    Hellshooter W:O:A Metalhead

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    Hmm er hatte halt seine Ansagen von er kann keine Amis keine Chienessen keine Holländer usw leiden. Aber leute das ist Comedy keiner geht wohl davon aus das er das ernst meint oder:o

    Nicht zu Vergessen der Bülent auf der Hauptbühne der die ganze Masse Si.. He... schreien lies. Und ja der hat das wirklich gemacht.......

    tante edit sagt: Nein ich bin nicht Rassistisch. Aber schlimm fand ich das bei Bembers wirklich nicht. Deutlich grenzwertiger die Aktion von Bülent
     
  13. Sarge30739

    Sarge30739 W:O:A Metalhead

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    Das hat er NICHT gemacht!!! Es ist ein ganz alter Hut: Er ruft einige Sachen und lässt das Publikum antworten. Wie zum Beispiel: "Alles hat ein Ende... nur die Wurst hat zwei!" Also jeder weiß ,dass das dann kommt. Und er macht sich einen Spaß daraus, dass wenn er Sieg ruft, dass die Menge dann mit Heil antwortet. Und dann sagt er mit erhobenem Finger: "Aber das könnt ihr doch nicht machen!" Ich hab es nur gehört, auf dem Weg zu Hammerfall, aber ich kenne es ausm TV von vor 3 Jahren!
     
  14. Hellshooter

    Hellshooter W:O:A Metalhead

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    Ich weiß doch ;) Klar hat er hinterher sehr Deutlich gemacht das dass alles Gülle ist wer so etwas unterstützt. Und ja er hat Recht damit ;) Finde alles in allem auch nicht schlimm. Aber vohrer die Aussagen von Bembers als Rassistisch hinzustellen ist ja wohl mal Schwachsinn.

    Ich fande die Aussagen hinter dem Bülent Auftritt sogar sehr gut und habe schon Verstanden was er auch mit dem darauffolgenden Lied sagen will. Und ja er hat Recht ;)

    Alles Gut:cool:
     
  15. TheMarlboroMan

    TheMarlboroMan W:O:A Metalhead

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