Gewichtsbegrenzung von Fahrzeugen, Anforderungen an mobile Stromerzeuger

Dieses Thema im Forum "Verbesserungsvorschläge / Suggestions" wurde erstellt von pillchen, 07. August 2016.

  1. pillchen

    pillchen Member

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    Moin,

    man kann es nachlesen, für 2017 wird es für Fahrzeuge div. Änderungen geben.
    Positiv ist die frühere Anreise zu vermelden, das entzerrt sicherlich.

    Negativ der angedachte Aufschlag für Gespanne und Schwerfahrzeuge.

    Da stellt sich schon die Frage, was ist ein Gespann und was nicht?


    Zunächst: mit erhöhtem Salär läßt sich im Vorwege kein Weg befestigen, wenn sich für 2017 vielleicht die ersten überlegen, in (Halb-)Kettenfahrzeugen anzureisen.

    Wenn der sonstige Nutzungscharakter erhalten bleiben soll, dann sind bestenfalls die Einfahrten noch etwas zu befestigen, die Wege auf den Wiesen jedoch kaum.

    Meine Meinung ist da eine andere, auch wenn sie vielen Freunden von liebevoll hergerichteten ehem. BOS-Fahrzeugen sicherlich nicht passt.

    Über 7,5t ist Schluß...

    Den erlebten und gut zu sehenden Schwachsinn, mittels einer LKW-Zugmaschine anzureisen, die alleine schon vom Gewicht her beim Einparken auf der Vorderachse bis zur Karrosseriekante einsackte (dafür aber nur 1-Hinterachsantrieb mit Null Gewicht auf dem Auflieger) und somit programmiert nicht ohne Treckerhilfe, incl. weiterer Bodenbelastung, wieder abreisen kann.

    Gespanne werden, wie schon in einem anderen Thema beschrieben wurde, witterungsbedingt immer mehr werden, ob nun Wohnwagen oder Anhänger, sei dahingestellt.
    Diese pauschal noch zusätzlich zur Kasse zu bitten, halte ich für kontraproduktiv.
    Hier wäre bei entsprechend belasteten Wegen eher grundsätzlich Traktionsverbesserung durch Hackschnitzel etc. erfoderlich, bevor diese Wege überhaupt so breit gefahren werden, wie es aktuell ja immer passiert.

    1-Achs angetriebene Fahrzeuge, auch ohne Anhänger, wühlen sich u.U. mit viel Materialaushub durch den Schlamm. Mit Anhang:D ist das natürlich noch extremer. Aber die grundsätzliche Belastung beginnt in der Antriebsart und dann erst im Fahrzeuggewicht.

    Die Stromaggregate:

    Ich finde nicht unbedingt, daß die Leistungsbegrenzung hilfreich ist, wenn es den Wildwuchs an mitgebrachten Geräten eindämmen soll...

    Auch dieses Jahr gab es div. 4-6KW-Aggregate, die deutlich leiser waren, als das 1,2 KW-Aggregat aus dem Baumarkt.

    Schlüssel, ähnlich wie beim Rasenmäher, müßte ein gelber Aufkleber sein, wie laut das Teil denn nun mal ist.
    Bei einigen Geräten stand LWA 93dB... das ist schon gut zu hören, nachts im Zelt...

    Nichts gegen gute (auch laute) Musik...
    aber stundenlanges Dauerbrummen des Generators im Ohr zur Nacht, nur damit ein halbes Dutzend Smartphones aufgeladen werden, ist irgendwie fehl am Platze.

    Es gab da auch wirklich leise Geräte, die sollten die Regel werden.
     
  2. dstructiv

    dstructiv W:O:A Metalhead

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    Der Grund für die Leistungsbegrenzung war ja meine ich ursrünglich, dass nicht überall auf den Campgrunds Minidiscos errichtet werden die dann komplett akkustisch für Unfrieden sorgen. Das klappt leider nur bedingt.
    der Lärnpegel der Aggis ist natürlich ein Problem, unseres hat auch 93dba, steht aber wettergeschützt in einem eigenen Zelt zwischen Anhängern und PKW und wird nachts abgeschaltet.
    Problematischer find ich dann an der stelle eher die Touris die dann bis in die Morgenstunden in einer Affenlautstärke Schlager, Pop und was weiß ich sonst noch für Störgeräusche abspielen - das ist ein Metal-Festival und keine Kirmes!
     
  3. Putz-ig

    Putz-ig Member

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    Der Begriff "Störgeräusche" ist so wunderbar treffend, dass Dir Dank gebührt. :)
    Unsere Nachbarn verstanden heuer unter Humor, ihr Umfeld mit Aprés-Ski-Musik zu versorgen. So richtig heiter war das jetzt nicht. Die Lustigkeit dieses Stilbruchs hält sich in engen Grenzen.
     
  4. Boceto

    Boceto Newbie

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    Muss ich leider was ähnliches berichten. Es kann ja an sich jeder hören was er will, auf Wacken oder anderswo, aber jeden Morgen von Cotton Eye Joe geweckt zu werden in einer Lautstärke, wo man sich denkt da wären die dicken Boxen direkt am eigenen Zelt platziert, das muss doch echt nicht sein.
    Problem an der Stelle: Was - außer nett fragen ob die Nachbarn die Musik leiser machen und/oder etwas anderes anmachen könnten - kann man da konsequent gegen tun? Wer seine Musik laut haben will, der kriegt das auch hin, und zur Not eben mit dicken Boxen im Auto.
     
  5. Jens Mahrt

    Jens Mahrt Newbie

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    Wir wussten gar nicht, was wir die letzten 7 Jahre für ein Glück hatten!

    Es ist eigentlich unglaublich, aber es gibt tatsächlich Trupps, die mit riesigen Boxen bzw. Anlagen (z.B. in einem alten Feuerwehr-LKW mit Kennzeichen HEI) anreisen, um die anderen Fans Tag und Nacht ohne irgendwann einmal eine Pause zu machen beschallen, als wenn man in der Nähe einer Hauptbühne schläft. Wir wären so gerne bis Sonntag geblieben, aber 48 h Dauerbeschallung ohne auch nur ansatzweise auf die Bitten der Mitbewohner des Camps und die gab es reichlich, Rücksicht nehmen zu wollen, das geht überhaupt nicht. Die Polizei kam zweimal in der Nacht, was jeweils zu einer 10 Min. Reduzierung der Lautstärke führte. Das ist schlicht weg Körperverletzung! Es muss doch möglich sein diesen Leuten unmissverständlich klar zu machen, dass es Regeln gibt. Ein Festival wie das WOA macht immer wieder großen Spaß, aber, ganz ohne Schlaf, hält das kein Mensch aus.
     
  6. Zarazandra

    Zarazandra Newbie

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    Was da im Zweifel hilft, ist ein scharfes Messer. Schnipp schnapp, Kabel ab.

    Nein, im Ernst. Klar ist es nervig, wenn man mit Schwachsinnsmusik wachgehalten/geweckt wird, aber andererseits… ich geh seit 10 Jahren aufs Wacken, ich rechne das schon mit ein und schlafe trotzdem wie ein Stein. Gehört halt dazu, um x Uhr mit "Dicke T*tten und Kartoffelsalat" und ähnliche Welthits geweckt zu werden.

    Scheiss drauf - Wacken is nur einmal im Jahr. :ugly:
     
  7. HugoVanBoss

    HugoVanBoss W:O:A Metalhead

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    Hatten wir auf F ebenfalls, ein Bauwagen mit zwei dicken PA Lautsprecher und ordenlich Druck.

    Und die Damen und Herren sitzen ca 20 Meter von den Lautsprechnern entfernt.

    Und auf die Bitte in der Nacht die Mukke ein bisschen leiser zu machen bekamen wir die Antwort: Es ist doch Wacken, und wir kommen aus Itzehoe wir haben vorteilsrechte" Die haben es so wie so nicht mehr gemerkt.

    Da bekommt man nach dem Zweiten Tag ohne Schlaf agressionen.
     
  8. jemand84

    jemand84 W:O:A Metalhead

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    Man könte für nächstes Jahr n kleines Lehrvideo vorab rausbringen, in dem gezeigt wird, wie man anständig auf dem aufgeweichten Boden fährt. Wenn sich irgendwo wer eingegraben hat, dann wars stets mit Vollgas :D Von Rausschaukeln ham die auch noch nichts gehört.


    Eine Begrenzung des Fahrzeuggewichts ist doch blöd. Es gibt haufenweise schwere Fahrzeuge, die dank ordentlicher Reifen sehr wohl überall durchkommen. Außerdem: Wenn der Boden schon so weich ist, dass ein Unimog eine unpassierbare Spur hinterlässt, dann kommt sowieso kein PKW mehr durch.
     
  9. Stalker

    Stalker W:O:A Metalhead

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    Das würde wahrscheinlich mehr helfen als irgendwelche Gewichtsbegrenzungen...

    Auch hilfreich wäre das Lehrvideo
    "wenn ich schon im Matsch durchdrehe, versuche ich nicht noch weiter in die Senke zu fahren, um mich kompett fest zu fahren"
     
  10. Queenmum

    Queenmum Newbie

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    Naja Mucke geht ja noch, dagegen kann man sich mit Oropax weitestgehend schützen.
    Aber... Wir hatte direkt neben uns quasi ein Nebelhorn das stündlich losposaunte. Die ganze Nacht durch. Da stehst du senkrecht im Bett, wenn das neben dir losgeht!

    "Hein duck dich kommt 'n Dampfer".
     
  11. EinfachLena

    EinfachLena Newbie

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    Das hab ich auf Q auch immer gehört :D War mir unschlüssig ob da jemand witzig sein wollte, die Campgroundfeuerwehr miteinander kommuniziert hat oder ob tatsächlich jemand aufgrund des Regens mit dem Schiff angereist ist
     

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