Eisregen - kleines Leben

Dieses Thema im Forum "Talk" wurde erstellt von ~Lady~, 07. Mai 2003.

  1. ~Lady~

    ~Lady~ Member

    Registriert seit:
    18. Februar 2003
    Beiträge:
    70
    Zustimmungen:
    0
    Kann mir vielleicht jemand helfen?!

    Ich brauch den Text und die MP3 von Eisregen - "kleines Leben"..
     
  2. ScoX

    ScoX W:O:A Metalmaster

    Registriert seit:
    11. Dezember 2001
    Beiträge:
    5.134
    Zustimmungen:
    0
    Das kleine Leben
    +++++++++++++++++++
    Mein Blick ist getrubt
    So nah bei den Flammen, da? ich kaum mehr etwas erkenne
    Vor den Toren der Stadt gellen Schreie durch die Nacht
    So grell, so schmerzerfullt, da? der Wind sie tragt
    Bis hierher, wo meine Seele gefriert...

    Das Dunkel erfullt von starrer Bewegung
    Fackeln, brennendes Pech zerrei?t den Schleier der Nacht
    Das Klappern der Leichenkarren kommt naher und naher
    Vermummte Gestalten sammeln ein, was der Tod ihnen bringt

    Der wei?e Schnee als Kontrast zu verkrampften Gliedern
    Reinheit wie Seide, darauf geronnenes Blut
    Zerplatzte Haut, Fetzen von Korpern
    Blicklose Augen in gefrorenen Hohlen
    Anklagend, flehend, ohne Spur von Leben

    Drau?en vor den Toren brennen Leichenfeuer
    Geschundene Korper im letzten Geleit
    Manche von ihnen sind nicht ganz vergangen
    Doch die Flammen beenden, was die Pest begann...

    Sie bewachen die Stadt mit finsterer Mine
    Wer hinein will, verliert sein Leben durch den Lanzenstich
    Einzig die Totensammler haben freies Geleit
    Was sie nach drau?en bringen, fallt der Glut anheim
    Der Tod schleicht unaufhaltsam durch die Stra?en der Stadt
    Noch reichlich Futter vorhanden, das zu holen er hat

    Kein Unterschied der Stande zu erkennen in den leblosen Fratzen
    Im Sterben vereint sind sie alle sich gleich
    Ob reicher Lehnsherr, ob armselger Bauer
    Die Pest ist nicht wahlerisch, wen sie zu sich nimmt
    Die Plage weilt unter uns allen
    Und keine Hoffnung mehr, die die Seele befreit

    Gehetzt voller Furcht untersuch ich meinen Leib
    Bald tausend Male, den ganzen Tag
    Noch keine Anzeichen des schwarzen Grauens
    Nur eine Frage der Zeit, bis der Tod sich zeigt...

    Meine Familie ist bereits von mir gegangen
    Vor wenigen Tagen, als der Schnitter sie rief
    Die Leichen brannten mit den anderen
    Die Asche im Wind ist, was von ihnen blieb...

    Gott weilt nicht langer unter uns Menschen
    Hier zeigt sich, wo seine Macht versiegt
    Einzig Sterben und Grauen und Furcht
    Sind die neuen Herren, deren Macht ungebrochen und stark

    Ich will nicht langer verweilen
    Hier drinnen, wo Gram die Mauern durchdringt
    Ich mu? nach drau?en, in die flirrende Kalte
    Die Schreie der Sterbenden Begleiter auf meinem Weg

    Frost brennt in rotgeranderten Augen
    Ein kalter Hauch, der in den Haaren spielt
    Die Schritte unsicher, weil kein Weg sich mir zeigt
    Und dennoch, unbeirrt nahere ich mich den Wallen der Stadt

    Ein Pestkarren begegnet mir, verwaist und verlassen
    Tote stapeln sich weit in die Nachtluft empor
    Der Fahrer im Schnee ohne ein Zeichen von Leben
    Ein weitres Opfer nur, kein Grund um langer zu verweilen

    Wie unter Zwang verlasse ich den Ort
    Die Schatten nutzend, vor den Blicken der Wachter verborgen
    Einzig Spuren im Schnee bezeugen meine Gegenwart
    Ein stummer Ruf hat meiner sich bemachtigt
    Und nichts kann mich halten ihm Folge zu leisten

    Langst liegt die Stadt weit hinter mir
    Eiseskalte erfullt mich bis ins Mark
    Doch mein Weg fuhrt weiter hinaus in die Nacht
    der Ruf leitet mich sicher bis an mein Ziel

    Dann steht sie vor mir - in verblichenem Leinen
    Die Haut blau erfroren - wie abgestorben
    Ihre Schonheit jedoch kann dies nicht mindern
    Nur die Beulen leuchten im fahlen Licht

    Unverkennbar - sie ist ein Kind der Seuche
    Doch genugend Leben - in ihr um mich zu versuchen
    Ihr sundiger Leib eine einzige Verhei?ung
    Der ich nicht langer widerstehen kann

    Sie kommt naher, ihre Lippen finden meine
    Wie im Wahnsinn erwider ich diesen Ku
    Dann sinken wir nieder auf den frostigen Boden
    Unsre Korper verschmelzen ein einziges Mal

    Als wir uns trennen ist ihr Leben beendet
    Starr ist ihr Korper wie der Boden unter ihr
    Ihre Lippen verzerrt zu wissendem Lacheln
    Denn nun ist es an mir, die Pest zu verbreiten
    Nun bin ich ihr Bote und ein Teil von ihr...
    So lang bis es endet, mein kleines Leben...

    http://metal-lyrics.narod.ru/

    mit mp3 kann ich jetzt nicht dienen
     
  3. ~Lady~

    ~Lady~ Member

    Registriert seit:
    18. Februar 2003
    Beiträge:
    70
    Zustimmungen:
    0
    danke.. hast mir sehr geholfen :)

    gruß

    lady
     
  4. Cos'o'matic

    Cos'o'matic W:O:A Metalhead

    Registriert seit:
    06. Mai 2002
    Beiträge:
    1.496
    Zustimmungen:
    0

Diese Seite empfehlen